Hola in Mexico

In Mexico angekommen sind wir Ende Januar. Genauer gesagt sind wir in Cancun auf der Halbinsel Yucatan gelandet. Um uns von der etwas längeren Reise hierhin zu erholen verbrachten wir erst einmal zwei Tage am herrlichen karibischen Meer direkt in Cancun.

Zuerst aber zurück nach Vietnam von wo der letzte Blogeintrag stammt. Von Ho-Chi-Minh-City sind wir Anfangs Januar via Kuala Lumpur nach Bali geflogen. Am Flughafen von Bali verbrachten wir sagenhafte vier Stunden in denen wir kurz in Indonesien einreisen, unser Gepäck abholen und wieder einchecken durften und nochmals durch die Sicherheitskontrollen mussten. Dann ging es per Nachtflug nach Down Under und wir landeten morgens, kurz nach Sonnenaufgang, im australischen Cairns.

Cairns

Die Stadt im Nordosten von Australien gehört zum Bundesstaat Queensland und gilt als Tor zum Great Barrier Reef. Für uns zwei als genüssliche Taucher eine absolute Traumdestination, welche wir aber nie zu träumen gewagt haben. Denn die Entfernung an das andere Ende der Welt müssen wir wohl nicht weiter erläutern. Als wir in Vietnam bei der Destinationsevaluierung standen sind unzählige Möglichkeiten zur Wahl gestanden aber keine hat uns so in den Bann gezogen wie das Tauchen am Great Barrier Reef. Obwohl der Kontinent mit den Kängurus nie auf unserer „Must See-Liste“ stand buchten wir kurzerhand die passenden Flüge. Den näher am Great Barrier Reef inklusive der verfügbaren Zeit werden wir wohl so schnell nicht mehr sein. So kamen wir also in Cairns früh morgens an und machten uns auf die Suche nach unserem Hostel. Bereits vorgängig hatten wir unsere Bleibe in Cairns reserviert, denn der erste Preisschock erlitten wir schon bei deren Recherche. Durch die tief verschlafenen Strassen von Cairns suchten wir unseren Weg zur Unterkunft wo wir uns beinahe unwohl fühlten. Denn verglichen zum unbändigen Chaos auf den lauten Strassen von Vietnam, welches wir lieben gelernt hatten, war diese Stille fast unerträglich. Den Schlafmangel vom Nachtflug inklusive Jetlag und zugleich der Hunger machten wohl den Kulturschock nicht besser. Nachdem wir alle Bedürfnisse gestillt hatten genossen wir die Tage in Cairns hauptsächlich an der Strandpromenade in einem Park unter der Sonne. Denn für unser Highlight mussten wir noch etwas Geduld haben.

Das Great Barrier Reef

Unsere Tauchsafari hinaus zum Great Barrier Reef startete erst ein paar Tage nach unserer Ankunft in Australien. Bereits früh morgens wurden wir in unserem Hostel abgeholt und wurden zum Hafen gebracht. Bevor es hinaus aufs Meer ging erhielten wir vorschriftsgemäss eine Bootseinweisung aber wir konnten es kaum erwarten die nächsten drei Tage und zwei Nächte draussen auf dem Meer zu verbringen. Das sensationelle Great Barrier Reef umfasst tausende Riffe und beheimatet über 600 verschiedene Stein- und Weichkorallen. Das Riff beheimatet unzählige Arten von farbenprächtigen Fischen aber auch Schildkröten, Haie und Delfine. Einen ganz, ganz kleinen Teil davon durften wir während elf Tauchgängen bewundern. Neben herrlichen, farbigen Fischen sahen wir riesige Schildkröten, einige Weiss-Spitz-Riff-Haie, Rochen, Sepia’s und während einem Nachttauchgang zwei Riffhaie. Ausserdem wurde ich bei einem Tauchgang von einem Triggerfisch attackiert. Offenbar kam ich seinem Nestrevier zu Nahe und er fühlte sich durch mich bedroht. Gottseidank ist aber nichts weiter passiert und der Trigger hat nur meine Flossen zwischen seine Zähne bekommen. Wenn wir gerade nicht unter Wasser waren genossen wir das leckere Essen an Board, schliefen tief, unterhielten uns mit den anderen Tauchern oder beobachteten vom Boot Delfine beim Spielen, fliegende Fische beim Jagen und Möwen beim Fischen. Kurzum die Tage auf dem Tauchboot waren grandios und wir genossen jeden Augenblick.

Sydney

In Australien zu sein und dabei Sydney nicht gesehen zu haben konnten wir beide uns irgendwie nicht vorstellen. Also flogen wir nach der herrlichen Tauchsafari in die Hauptstadt von New South Wales. Natürlich besichtigten wir unter anderem die weltbekannte Oper mit seiner segelartigen Bauform, liefen über die Harbour Bridge, schlenderten durch das hippe The Rock Viertel und genossen die gemütliche Stimmung im Darling Harbour. Die wenigen Tage in Sydney genossen wir sehr bevor wir in die nächsten Flugzeuge stiegen.

Zwischenhalt auf Hawaii

Von Sydney flogen wir über die Datumsgrenze nach Hawaii. Wir flogen am späten Nachmittag in Sydney los und kamen am morgen des gleichen Datums in Honolulu kurz vor Sonnenaufgang an. Somit gewannen wir einen Tag und hatten fast 9 Stunden Zeit etwas hawaiianische Luft zu schnuppern. Da wir sowieso in Amerika einreisen mussten entschieden wir uns die Gedenkstätten von Pearl Harbor zu besuchen. 1941 wurde Amerika im Pearl Harbor vor der Insel Honolulu von den japanischen Marineluftstreitkräften völlig unerwartet überfallen. In einem riesigen Areal samt Gedenkstätte, Museum und stillgelegtem U-Boot wird die einstige Geschichte spannend dargestellt. Halb verschlafen vom Nachtflug bestaunten wir die Relikte und vertrieben uns die Zeit auf dem Areal, bevor es zurück zum Flughafen ging.

San Francisco

Nach weiteren fünf Stunden im Flugzeug landeten wir hundemüde kurz nach Mitternacht in San Francisco, respektive am Flughafen San Jose ausserhalb der Stadt. Vorgängig buchten wir einen Shuttlebus, welcher uns vom Flughafen direkt zu unserem Hotel bringen sollte. Leider aber funktionierte dieser Transfer nicht und kein Shuttlebus holte uns ab. Daher mussten wir unsere mit Abstand teuerste Taxifahrt seit unserer grossen Reise berappen. Nichtsdestotrotz kamen wir mitten in der Nacht in der hügeligen Stadt in unserem Hotel unter, wo wir nur noch ins Bett fielen. Die Tage im Norden von Kalifornien verbrachten wir natürlich mit Sightseeing. Die legendäre Golden Gate Bridge, das italienische Viertel mit einem leckeren Glas Weisswein, Chinatown mit seinem geschäftigen Treiben, eine Fahrt mit der Cable Car und leckeres Fish & Chips am Fishermans Warft liessen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir genossen herrliche Tage in San Francisco auch wenn es immer mal wieder etwas regnete und es für uns mit 10 Grad extrem kalt war.

Unsere Ankunft in Mexico

In Mexico wissen wir uns jetzt aber wieder in der Wärme. Nach den vielen Städten in den vergangenen Tagen genossen wir die Erholung und die Wärme am karibischen Meer in Cancun. Cancun besteht aus zwei eigenständigen Bereichen, die traditionelle Innenstadt und die Hotelzone. Unser Hostel befand sind in der Innenstadt von Cancun. Um an den weissen Sandstrand und an das türkis blaue Meer zu gelangen nahmen wir jeweils den öffentlichen Bus, der alle paar Minuten fuhr und suchten uns dann eine für uns passende Stelle zum Relaxen. Hier ein paar Eindrücke:

Nach aber schon zwei Tagen am Meer hatten wir das Bedürfnis nach etwas Abwechslung (und Ruhe vom Pauschaltouristenwahnsinn). So entschieden wir uns mit der Fähre auf die vorgelagerte Isla Mujeres zu fahren und genossen auch hier die Stranderholung. Leider aber hält auch auf dieser traumhaften Insel der Pauschaltourismus vom Norden grossen Einzug aber trotz dessen ist der Strand und auch das Meer atemberaubend:

 

11 Antworten auf “Hola in Mexico”

  1. Saluti beide, warum heisst „Jsla de mujere“ Hat es viele Frauen dort ? Ich schaue im Internet immer das land und die städte wo uhr seid. Habe auch etwas über Guadalupe gesendet und hoffe das angekommen ist. Momentan ist bei uns tote hosen aber Ambri hat gestern grgen Genf Servette 5 zu 2 gewonnen und das ist erfreulich und dein paps freue sich auch. Heute schön wetter am abend regen. Sollte noch der winter kommen !!! Sch….Machet gut danke für die super Berichte und mega schöne Bilder. Nonno

    1. Hallo Nonno herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Die Insel wurde gemäss Wikipedia schon seit 550 v. Chr. von den Maya genutzt. Zu dieser Zeit war die Insel allerdings nicht dauerhaft besiedelt, sondern auf ihr befand sich ein Heiligtum zu Ehren der Mayagöttin Ixchel.
      Hoffen wir das Ambri auch diese Runde übersteht:-) Die Mitteilung habe ich erhalten vielen Dank. Schön das du uns so interessiert folgst. Lieber Gruss Armando und Sarah

      1. Lustig, auch bei mir sind eure Reisedestinationen jeweils der Anstoss für etwas Eigenrecherche 😁

        Übrigens finde ich diesen letzten Reiseblog Beitrag der Hammer! Hat definitiv Weltreisecharakter… mal ein bisschen in Bali, dann Great Barrier Reef, dann etwas Sydney, per Zufall noch schnell Hawaii, oh, San Francisco wäre auch noch was und zum Abschluss noch ein klein wenig Mexiko 👍👍👍👍

        Macht ihr super! Weiter so!

        Liebe Grüsse aus K. 😊

        1. Hola Romano und Familie
          Vielen Dank für dein Lob:-) Das ist es was uns Freude macht, auch wenn gewisse Destinationen nur kurz besucht werden können. Dies ist trotzdem eine tolle Erfahrung den Flughafen auch während den langen Wartezeiten von aussen zu begutachten. Liebe Grüsse zu Hause und bei deiner Vorbereitung zum grossen Tag.
          Liebe Grüsse Armando y Sarah

  2. Hallo meine Lieben
    Schön, dass ihr so rumkommt. Australien ist für uns das einer unserer Lieblingsdestinationen, umsonst heisst ja nicht einer unserer Töchter Sidney……….da werden wir doch immer erinnert. Waren doch einige Wochen auf diesem Kontinent. Ist aber schon eine Ewigkeit her….gehen wir bestimmt mal wieder hin. Jetzt Mexiko, sicher auch schön, dann kommt ja mal Ecuador. Freue mich schon von Euch dann zu hören. Weiterhin viel Spass!
    Herzliche Grüsse aus der kalten Schweiz. Priska und Familie

    1. Hallo Priska
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Auch wir haben Australien sehr genossen. Wir wünschen euch trotz Kälte eine gute Woche. Lieber Gruss Armando und Sarah

  3. Hey ihr Lieben!
    Endlich komme ich einmal dazu, Eure Bericht zu lesen, habe da noch was zum nachholen. Habe natürlich mit grossem Interesse die Begegnung mit der UW-Welt am „legendären“ Great Barrier Reef gelesen und ja – da habt ihr sicher tolle Begegnungen erlebt, Du Armando ja eine sehr intime mit dem Trigger Fish, *GRINS* der hat Dir kurz gezeigt, dass Du seinem Nest zu nahe gekommen bist. Es liest sich sehr unterhaltsam, ich freue mich auf die Geschichten im asiatischen Teil der Erde. Nun habe ich ja ein bisschen Zeit, mich Eurer Reiseerlebnisse zu widmen. Am Samstagabend werden wir hoffentlich wieder tolle und spannende Poker-Partien erleben, wir feiern dann den Geburi von Romano …
    Geniesst nun die fantastischen Caves in Mexico, ich beneide Euch fast ein klei weneli.
    Guet Luft Papà Renato

    1. Hallo Pa.
      Der Triggerfish machte nur mit Sarah seine Bekanntschaft. Schön das du unsere Reise mitverfolgst. Wir hoffen du hast das Pokern bei Romano genossen. Lieber Gruss Armando und Sarah

      1. Ciao Ihr 2
        Aha, nur Sarah drang in sein Revier ein. Das war nicht einer meiner Pokerabende an die ich mich zurückerinnern werde aber der Abend mit den vielen Leckereien war dennoch wirklich gelungen und wir haben ja primär Romano gefeiert, zumindest lag mein Fokus eher dort 🙁
        Cari saluti Pà Renato

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