Riviera de Maya

Nach einer intensiven Woche Spanischkurs haben wir gleich noch eine zweite Woche angehängt bevor es an die Riviera de Maya ging. Es macht uns richtig Freude das Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen. Als Abschluss der zwei Wochen ging es mit der Schulklasse am Abend in eine kleine Bar in welchem ein wunderschöner Garten im Innenhof mit Live Musik, Nachos und Apéro auf uns wartete. Die Mexikaner sind so ziemlich alle sehr gute Tänzer, was manchen Touristen ins schleudern brachte. Doch am nächsten Tag hiess es für uns zwei einmal mehr unsere Sachen packen und weiter nach Bacalar.

 

Mérida nach Bacalar

Bacalar liegt etwa 5 Fahrstunden mit dem Bus von Mérida entfernt. Bacalar gehört auf jede Bucketlist. Damit kann man einfach mal dem Touristenstrom entkommen, obwohl auch Mérida nicht extrem touristisch war. Das kleine Städtchen liegt an der Lagune mit den 7 Farben und hat etwa 11’000 Einwohner. Wir hatten eine kleine Unterkunft etwa 5 Gehminuten vom atemberaubenden Süsswassersee entfernt. Der See ist einfach unbeschreiblich glasklar und schimmert in den verschiedensten Blautönen, es wirkt wie ein perfektes Postermotiv. Direkt am See ist das Fort San Felipe, welches 1729 von den Spanieren erbaut wurde. Viele Mexikaner verbringen ihre Freizeit mit der Familie auf einem der unzähligen Holzstegen an dem kleine Fischerboote mit Seilen befestigt sind. Alle geniessen das sonnige Wetter und lauschen dem Wind und den Menschen, welche im kühlen Nass der Oase baden. Auch wir liessen es uns nicht nehmen und paddelten in einem Kajak den See hinaus zu einer der empfohlenen Cenote. Danach ging es in einen der vielen Glaceläden, welche unzählige „Helados“ in allen Farben und Geschmacksrichtungen anbieten. Man kann den Abend in Bacalar sehr entspannt mit mexikanischer Küche und einem kühlen Bier ausklingen lassen. Nach zwei Tagen der Entspannung ging es für uns weiter in den Norden nach Tulum.

Von Bacalar nach Tulum

Wie gewohnt ging es mit dem Bus in etwa 3 Stunde in das Zentrum von Tulum. Kaum in Tulum angekommen, wurden wir von den unzähligen Touristen und dem fremd gewordenen Starbucks begrüsst. Tulum ist bei den Touristen für den weissen, feinen Sandstrand sowie die Maya Fundstätte direkt am Meer sehr beliebt. Auch wir gingen am zweiten Tag mit einem Colectivo (Sammeltaxi) zur Ruine. Natürlich hatte es wie angenommen schon etliche Reisende, welche die gleiche Idee hatten. Trotz der vielen Menschen war der Besuch der Ruine und dem Strand sehr eindrücklich aber im Vergleich zu den Ruinen in Chichén Itza und Ek Balam eher klein. Umso mehr gefielen uns die grossen Echsen, welche sich überall auf den alten Bauten sonnten. Das Zentrum von Tulum ist nicht direkt am Strand gelegen, jedoch sehr einfach mit einem Colectivo oder dem Bus innert 15 Minuten erreichbar. Unser Plan war es etwas länger an einem Strand zu verweilen und deshalb entschieden wir uns nach Playa del Carmen weiter zu reisen.

Von Tulum nach Playa del Carmen

Playa del Carmen ist ein bekanntes, mexikanisches Ferienparadies mit langen weissen, von Palmen besäumten Sandstränden. Hier haben wir uns eine Woche einquartiert um ein bisschen zu tauchen und die Sonne am Strand zu geniessen. Wir entschieden uns für zwei Tauchgänge in der Cenote Chikin Ha – Wasser des Westens. Das Tauchen in den Höhlen war einmalig und zugleich mystisch. Man kann während dem Tauchgang das Licht sehen, welches sich in der Grotte im Wasser spiegelt. Zugleich ist es aber dunkel und es gibt nur karge Felsformationen über und unter einem. Auf einer Tiefe von etwa 12 Metern kann man den erstaunlichen Effekt sehen, wo sich Süss- und Salzwasser trennen. Dies bewirkt eine etwas verschwommene und trübe Sicht. Dieses Cenotentauchen ist einmalig und nur in Mexiko möglich. Nach erholsamen Tagen in Playa del Carmen geht es nun weiter in ein neues Land. Unsere nächste Destination heisst Cuba. Erfahre in unserem nächsten Blog was wir in Cuba erleben.

8 Antworten auf “Riviera de Maya”

  1. Muchas gracias por el informe recibido sobre Merida y Bacalar con las bonita immagenes. Es
    genial lo que experimentaste y tambin para mi muy instructivo. Buena suerte en Cuba. Actualmente en Zürich esta muy frio. Menos 10 grados o mas.
    Saludos Abrazo y Besos a los dos de
    Nonno Romano

    1. Buenas tardes nonno
      Muchas gracias por su lindo comentario. disfrutamos muy y esperamos que los muchos impresiones en Cuba. Soleado saludos Armando y Sarah

  2. Sind dir schon in Cuba ? Heute hat es geschneit bis mittag und und im haus dein Vater.
    ist sehr kalt nicht gebaut für themperaturen unter minus 10 grad oder in B. noch mehr.
    Saluti

    1. Hallo Nonno
      Da wir in Kuba praktisch kein Internet haben, schreibe ich dir bereits aus Kolumbien:-) Kuba war sehr interessant und spannend zugleich. Die Natur war atemberaubend, ich kann dir gar nicht alle Eindrücke schreiben.
      Liebe Grüsse zu Hause.
      Saludos Armando y Sarah

  3. Hey ihr zwei

    Da gibts ein Film, der aktuell in Zürich im Kino läuft.

    http://www.weitumdiewelt.de/trailer

    e biz länger als ihr unterwegs seid.
    Viel Freude und Vergnügen in Kuba. Und wenn Platz im Gepäck dann nehmt mir doch 2 Zigarren mit – eine „Romeo e Julietta“ und eine andere Cubanische. 🙂
    Herzliche Grüsse zu euch
    Gotti

    1. Hallo Gotti
      Wir haben diese beiden auch mal im Internet gefunden, bevor wir loszogen. Sehr interessant und abenteuerlich.
      Wir haben bereits gelernt das es mehr als 20 Marken gibt was ist die zweite:-) Mal sehen ob eine ins Gepäck gepasst hat.
      Liebe Grüsse aus Kolumbien.

  4. Ja das liest sich toll wenn ihr euch in Spanisch hin und her schreibt – ich verstehe s sogar *GRINS*.
    Liest sich toll was ihr in Mexico erlebt und die UW Welt in den Caves ist traumhaft. Die spezielle Situation mit dem Salz- und Süsswasser ergibt sich oft in Küstennähe. Nun bin ich ja gespannt auf die Geschichten und Bilder von Rum. Cigarren und alten „Amischlitten“ und die Menschen in diesem Land.
    Aktuell mit Blick aus dem Fenster: Sonnenschein und kühle Temp. Bald werden wir, Sue und ich ein paar Tage ins Südtirol fahren und je nach Wetter Skifahren oder Wellnessen.
    Sonnige Grüsse Pà Renato

    1. Hallo Pa
      Ja, das stimmt im italienischen ein wenig an der Endung schrauben und schon klingt es vielversprechend:-) Leider sind die Amischlitten schon mehr Hyundai, Fiat oder Toyota. Aber toll waren sie trotzdem. Ich hoffe ihr geniesst eure Tage im Südtirol.
      Liebe Grüsse Armando und Sarah

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